Jugend und TV-Moderatoren an die Macht

Auf der spektakulären 17. Spielbahn des bestens gepflegten Championship Course im GC Adamstal fiel die Entscheidung zugunsten von Guido Friedrich. Der 32-jährige Wiener sicherte sich nach 2014 & 2015 zum dritten Mal den Titel des Matchplaymeisters der Media Golf Austria und tritt damit die Nachfolge der noch jüngeren Laura-Sophie Gerencser an. Die Grazerin konnte aufgrund einer Bänderverletzung nicht zur Titelverteidigung antreten. Sky-Kommentator und -Moderator Friedrich setzte sich in einem spannenden und hochstehenden Finale gegen den 36-jährigen steirischen ORF-Fernsehmoderator Lukas Schweighofer mit 2 auf 1 durch. Am Montagmorgen beim Zählwettspiel hatte Schweighofer mit 81 Schlägen gegenüber Friedrich mit 82 Schlägen noch die Nase vorne. Im Duell Mann gegen Mann setzte sich dann aber Friedrich durch, der auf dem Weg zum Titel im Viertelfinale Karin Spöck (3 auf 2) besiegte sowie Alex Kramel (3 auf 1) aus dem Weg räumte. Schweighofer qualifizierte sich mit einem 4 auf 3 gegen Walter Holzinger sowie einem 7 auf 6 gegen Volker Höferl für das Finale. Auch das Duell um Platz drei wurde auf der 17 entschieden. Pressesprecher und PR-Mann Höferl besiegte den ehemaligen Matchplay-Champion Kramel mit 2 auf 1.

In der Gruppe B sicherte sich Heinz Dvorak (1 auf) den Sieg gegen Thomas Holzhuber. Platz drei ging an Thomas Wolfsegger, nachdem Heimo Valentintschitsch überknöchelte und auf der finalen Runde auf der 12. Spielbahn w.o. gab.

In der Gruppe C sicherte sich Christian Stöger am ersten Extraloch den Sieg gegen Christine Weiss. Platz drei eroberte Norbert Lattacher mit einem 1 auf Sieg im Kärntner Derby gegen Otmar Valzachi.

Das traditionelle „Trost-Stableford-Turnier“ für die 18 Teilnehmer, die sich am Montag nicht für die 24 Plätze im Matchplay-Raster qualifizieren konnten – der Cut lag bei 105 Schlägen – bzw. am Montag keine Gelegenheit vorfanden, am Zählwettspiel teilzunehmen, gewann Bernt Baumgartner mit 41 Netto-Punkten vor Martin Sellner (ebenfalls 41) und Katharina Spendling (37).

Großes Gesprächsthema war neben der einmaligen Gastfreundschaft der Familie Rolanda und Franz Wittmann vor allem das Wetter. Die von allen geschätzte und geliebte Halfway-„Oma“ Hertha konnte sich nicht erinnern, einmal bei 34 Grad ihre köstlichen selbstgemachten Brote und die kühlenden Getränke serviert zu haben. Am Abend des heißesten Tages des Jahres war nach zwei schweißtreibenden Runden die Sorge vor Dauerregen am Dienstag groß. Doch entgegen aller Wetterprognosen blieben die 42 MGA-Mitglieder:innen auch am zweiten Tag der Meisterschaften nahezu trocken und freuten sich bei angenehmen Temperaturen über zwei weitere sportliche Runden auf dem einzigartigen Leading Cours im niederösterreichischen Alpenvorland.