so lautet die Headline des Artikels über das Golfresort Haugschlag in der druckfrisch im nördlichsten Zipfel Österreichs präsentierten Ausgabe unseres Mediums „Drives&More“.

Dass vor Ort auch ein „…da blieb mir das Herz stehen …“ Moment für Aufregung sorgte, war so nicht geplant – aber dazu später. (Spoiler: „Guad is gangen – nix is g’schehen!“

Bei idealen Wetterbedingungen reisten viele Teilnehmer bereits am Sonntag ins Waldviertel, um sich mit einer Proberunde auf die beiden folgenden Turniertage einzustimmen und natürlich auch, um im Golfresort zu entspannen, das nicht nur kulinarisch einiges zu bieten hat, sondern seit wenigen Jahren auch mit einem Out-Door-Pool zur Abkühlung nach einer Golfrunde im Sommer lockt. So konnte mit 60 Startenden der bis dato meist besuchte Event des heurigen MGA-Turnierkalenders verzeichnet werden.

Die beiden Plätze – Haugschlag und Waldviertel – präsentierten sich in einem traumhaften Zustand. Die Greens kamen nahe an Tour-Niveau heran – Stimpmetermessungen von 9-10ft sprechen eine klare Sprache – bei der BMW Open in München-Eichenried am Wochenende waren’s knapp 12. So wurde nicht nur von dem einen oder anderen Drei-Putt berichtet – man hörte auch von Fünf-Putts.
Der gemeinsame Abend am Montag nach dem Turnier wurde charmant wie immer von „Drives&More“-Chefredakteurin Linda Theuer-Maschler mit einer kleinen Einführung in die Ausgabe 2023 eingeleitet. An dieser Stelle sagt der Vorstand der MGA „Herzlichen Dank“ an die Mitglieder, die mit Beiträgen zum Gelingen dieses Heftes beigetragen haben – es ist eine Art Visitenkarte der Vereinigung der Golf spielenden Medienschaffenden Österreichs, mit der wir uns gerne nach Außen präsentieren. Da sind qualitativ ansprechende redaktionelle Storys einfach ein „must have“. Herzlichen Dank auch an die Sponsoren, die mit ihren Einschaltungen zum Wohlergehen der MGA einen wichtigen Beitrag leisten. Herzlichen Dank auch an alle Mitglieder, die Pakete mit Heften in ihre Heimatclubs mitnehmen, um sie dort aufzulegen und so auch einen wichtigen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit der MGA leisten.

Aber natürlich wurde auch Golf gespielt. Bei hohen Temperaturen und schnellen Grüns waren die Erwartungen an tiefe Scores verhalten – die Ergebnisse zeigten jedoch, wie hitzeresistent die MGA-GolferInnen sind.

Am Montag wurde Kurs „Haugschlag“ in Angriff genommen. Die „Longest Drive“- Wertungen holten sich Gabriela Schmoll und Manfred Spendling. Beim „Nearest to the pin“ – Bewerb ging Stephan Gürtler nur knapp am Hole-In-One vorbei.
Für dieses seltene Kleinod unter den golferischen Highlights stellte SimplyGOLF gemeinsam mit www.golfversicherung.at eine Reise für zwei Personen – wahlweise zum Solheim Cup in Spanien oder zum Ryder Cup in Rom – zur Verfügung. Die Brutto-Wertungen holten sich Gabriela Schmoll (16 Brutto) und Stephan Gürtler (27 Brutto).

Die Netto-Gruppe A konnte Volker Höferl mit 35 Netto-Punkten für sich entscheiden, gefolgt von Alexander Kramel (33) und Heimo Valentintschitsch (ebenfalls 33 Nettp-Punkte). In der Gruppe B ließ Ernst Kremser ausnahmsweise den Damen nicht den Vortritt und sicherte sich mit 38 Netto-Punkten die Gruppenwertung gefolgt von Elfi Schenkel (37) und Christine Weiss (35). Hoch hingen die Trauben in der Netto-Gruppe C: Katharina Spendling erzielte sensationelle 42 Netto-Punkte und verwies Laszlo Fekete und Susanne Ganzbiller (beide 38) auf die Plätze.

Eine besonders erfreuliche Nachricht wurde am Montagabend von Peter Klein verlesen: Ricki Wüstenhagen bedankte sich nicht nur für die Glückwünsche zu ihrem Geburtstag – denen wir uns herzlich anschließen – sondern berichtete auch von dem für sie schönsten Geburtstagsgeschenk: die letzten medizinischen Untersuchungen bestätigten, dass Ihr lieber Mann, unser langjähriges Mitglied Franz Simbürger, mit viel Disziplin und Danke der Betreuung durch tolle Ärzte den Krebs besiegt hat. Am Tag nach dem Turnier hat er bereits mit Didi Wolff im GC Schönfeld trainiert.

Wie lange der lauschig-warme und (feucht-)fröhliche Sommerabend auf der Terrasse des Clubhauses noch gedauert hat, darüber hüllt sich der Chronist in Schweigen.

Am Dienstag lockte dann der „traditionelle“ Kurs Waldviertel in all seiner Schönheit und auch mit seinen Tücken – (für manche) leider schon ab 08:30 Uhr. Die Temperaturen hatten im Vergleich zum Sonntag und Montag merklich nachgelassen – trotz einiger Befürchtungen hatte Petrus jedoch ein Einsehen, und wir konnten diesen schönen Golftag trocken verbringen. Alle? Naja – fast Alle! Es zeigt sich, dass es ab und an lohnen kann, nicht nur Briefe und Pakete „aufzugeben“ sondern auch den einen oder anderen Ball der „eh noch spielbar …“ scheint. Das mag für den Ball gelten, aber leicht können Golfspielende in schwierigen Lagen auch das Gleichgewicht verlieren und so in einem Wasserhindernis landen. Dank der beherzten und schnellen Reaktion der Flightpartner konnte ein gröberes Unglück in dem für das Waldviertel typischen moorig-sumpfigen Tümpel abgewendet werden. So blieb es beim Schrecken für „das Unglücksvogerl“ und „Schäden“ die leicht mit ein paar Waschgängen in der Waschmaschine reparierbar sind. Da man sich in einer mystischen Gegend wie dem Waldviertel auch „seinen Dämonen“ stellen soll, wurde das Unglück mit einem Rucksack und einem Urlaubsgutschein von unserem Sponsor „Waldviertel Tourismus“ als Trostpflaster abgemildert.

Auf Loch 18 wurde nicht nur die „Nearest to the pin“-Wertung ausgespielt. Die Teilnehmer hatten erneut die Chance, mit einem „Hole-in-one“ eine Reise zum Solheim- oder Rydercup  – zur Verfügung gestellt von www.si plygolf.at gemeinsam mit www.golfversicherung.at – zu gewinnen. Unser langjähriger Präsident, Erich Weiss, hat beim gut 160m Flug seines Balles wohl schon begonnen nachzudenken, wie er seine Koffer zu packen gedenkt, so nah landete sein Ball bei der Fahne. Mit dem Ass wurde es leider nix, aber diese Sonderwertung war ihm nicht zu nehmen. Die Longhitter des Dienstages und Gewinner der „Longest Drive“-Wertung waren Maria Gurmann und „Waldviertel-Abräumer“ Stephan Gürtler bei den Herren. In der Netto-Gruppe C setzte sich Luca Foller (36 Netto-Punkte) knapp vor Laszlo Fekete und Kurt-Michael Marth (beide 34) durch. Etwas steiniger war der Weg zum „Treppchen“ in der Netto-Gruppe B: Christian Stöger musste 36 Netto-Punkte für Platz 3 erzielen. Sieger in der Gruppe B wurde Patrick Niederecker der mit 40 Punkten Ernst Kremser (37) klar auf Platz verwies. Die Netto-Gruppe A entschied Heimo Valentintschitsch mit 37 Netto-Punkten für sich, gefolgt von Heinz Dvorak (36) und unserem Präsidenten, Martin Ritzer, mit 32 NSP.
Die Brutto-Wertungen zeigten dasselbe Siegerbild wie am Vortag. Gabriela Schmoll reichten 10 Brutto-Punkte zum Sieg in der Wertung der Damen. Bei den Herren setzte sich erneut Stephan Gürtler – diesmal mit dem hervorragenden Score von 77 Schlägen und sohin 31 Brutto-Punkten – durch.

Herzliche Glückwünsche an alle Gewinner und GewinnerInnen.