Das war der neue Murtal-Dreier
Zwischen der Steiermark und Salzburg pendelt die MGA bei ihrem diesjährigen Dreier im August. Der klassische Murtal-Dreier ist nicht mehr (RIP): Kreischberg, Lungau, Mariahof heißen die Stationen in diesem Jahr – und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sich einig: Gerne auch in Zukunft.
Trips der MGA werden bekanntlich ab und an zu einer feuchtfröhlichen Angelegenheit, das sollte diesmal nicht anders sein. Doch dank der Empfehlung von Kreischberg-Geschäftsführer Karl Fussi, etwas früher in das Turnier zu starten, weniger feucht als befürchtet. Es trealnt (wie die Einheimischen zu sagen pflegen) ein wenig vor sich hin - richtig nass wird es aber erst, nachdem die fröhliche Truppe den ersten Turniertag erfolgreich hinter sich gebracht hat.
Bereits zum 18. Mal ist die MGA auf dem 20 Jahre alten Platz (Gratulation zum Jubiläum) zu Gast. Gerne zu Gast. Der Platz präsentiert sich stets in einem Topzustand – und der Auftrag beziehungsweise die Bitte an Organisator Gustl Kuhn und seine Sylvia ist klar, wie auch Präsident Martin Ritzer betont: Es wäre fein, superfein sogar, wenn die MGA in zwei Jahren ihr 20-Jahr-Jubiläum am Kreischberg zelebrieren könnte.
Apropos feiern, apropos feuchtfröhlich: Ein Großteil der Medienschaffenden ist ja bereits am Sonntag angereist. Von Brauhaus-Chef Fritz Wassermann gesponsertes Gulasch (oder alternativ Brettljause) mit Bier im Brauhaus Murau gehören zu diesem Dreier wie ein Birdie auf die Scorekarte (theoretisch halt). Und natürlich müssen auch Geburtstage entsprechend zelebriert werden, selbst wenn das Geburtstagskind, ob seines (fortgeschrittenen) Alters not amused sein soll. Nutzt aber nichts, lieber Manfred Spendling (65!).
Saftige grüne Wiesen? Viele MGAler aus dem Osten wussten nach der diesjährigen Hitzewelle nicht mehr genau, wie solche aussehen. Entsprechend genießen sie auch den zweiten Tag am GC Lungau/Katschberg, der zahlreiche neue Fans gefunden hat. „Ein Traum.“ „Toller Platz.“ „Super Zustand.“ Lobesworte wie diese sind aus vielen Mündern zu hören – und das spiegelt sich auch in den Ergebnissen wider… Einer hebt sich aber besonders ab: Edi Ballnik ballert eine 77 nach Hause – und holt sich damit mit vier Schlägen vor Andy Schwab den Bruttosieg.
Wettermäßig kommt die Golferschar erneut einigermaßen trocken durch den Tag. Fürs feuchtfröhliche Vergnügen sorgen diesmal die Preise, die Manfred Polt vom Weingut Österreicher aus Pfaffstätten im Gepäck hat. Nach dem gelungenen Golftag wird jedenfalls der Wunsch nach einer Wiederholung laut. „Ihr seid wieder herzlich willkommen“, macht Klubmanager Jakob Fingerlos ebenfalls Hoffnung auf ein Wiedersehen.
Tags darauf hat die Sonne das Sagen. Der GC Grebenzen in Mariahof sowie die Region Zirbitzkogel-Grebenzen präsentierten sich von ihrer besten Seite. Die Spieler, leider nur 32 an der Zahl, erleben einen würdigen Abschluss eines Dreiers, den „Gusti Kuhn einmal mehr hervorragend organisiert hat“, wie Präsident Ritzer bei der Siegerehrung sagt. Leider nicht persönlich, Gustl musste aufgrund gesundheitlicher Probleme ins Krankenhaus, durfte die Abendstunden aber schon wieder zuhause verbringen. Lieber Gustl, wir wünschen auf diesem Weg alles Gute und schnelle Genesung!
Stammgast bei der Siegerehrung ist Fritz Sperl („eine liebgewonnene Tradition“), Bürgermeister von St. Lambrecht und Sponsor der stattlichen Geschenkkörbe, die an die Gewinner gegangen sind. Über Gutscheine für das Auszeit-Hotel durften sich die Brutto-Sieger ebenfalls freuen. Dauergast am Podest ist indes Patrick Niederecker, der in Topform angereist ist. Am Kreischberg geht er als Bruttosieger vom Platz (82), tags darauf holt er den Nettosieg in der Gruppe A (38) und in Mariahof den dritten Platz (33).
Der Murgau-Dreier (ob sich der Name durchsetzen wird, wird erst eruiert) ist vorbei. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Unterstützern und Golfclubs sowie für die ausgezeichnete Verpflegung in den jeweiligen Clubrestaurants.
Aber keine Sorge: Die nächste Gelegenheit, Bälle zu suchen, Putts zu verschieben und die Gesellschaft medienschaffender Golfnarrischer zu genießen, folgt bereits am 7. und 8. September am GC Erzherzog Johann und GC Murtal. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!
Text: Michaela Egger
Sonderwertungen:
GC Murau-Kreischberg
Nearest to the pin: Gerhard Draxler
Nearest to the line: Martin Ritzer
GC Lungau/Katschberg
Nearest to the pin: Didi Wolff
Longest Drive Damen: Michaela Egger
Longest Drive Herren: Manfred Spendling (“Erstmals als 65-Jähriger.“ O-Ton: Peter Rietzler)
GC Grebenzen
Nearest to the pin: Thomas Wolfsegger
Longest Drive Damen: Karin Spöck
Longest Drive Herren: Patrick Niederecker
