GO WEST - Golferherz, was willst du mehr?
„Es ist eine faszinierende Golfdestination mit naturbelassenen Plätzen und strahlendem Sonnenschein, wenn die MGA zu Gast ist.“ So antwortet Fred Steinacher auf die Frage, was das Besondere an Tirol ist und man kann ihm nur zustimmen. Einmal mehr stellte der bekannte Sportjournalist und Autor für den MGA-Tross einen hochklassigen Dreier im Westen des Landes auf die Beine, der keine Wünsche offenließ. Selbst die Scores können sich sehen lassen. Golferherz, was willst du mehr?
Man vernimmt, dass der Startschuss gebührend – darunter mit dem einen oder anderen Glas Rum – zelebriert wurde. Von Katerstimmung am nächsten Tag jedoch keine Spur: Die Golferinnen und Golfer genießen den flachen Platz im gebirgigen Tirol mit seinen abwechslungsreichen Bahnen. Der Platz habe sich im Laufe der Jahre zu einem „Leading Golf Course gemausert“, geht Klubpräsident Jakob Haselsberger auf die Historie des einstigen „ballfressenden Monsters“ ein. So manch MGAler merkt schmunzelnd an, ganz verloren habe er diese Eigenschaft nicht.
Wenig Streuung schadet ebenso nicht am Kaiserwinkl Golf Kössen-Lärchenhof, dem ersten Heimatplatz von MGA-Präsident Martin Ritzer. In dieser Ecke Tirols startet man mit Schwung in die Runde: Musik aus dem Restaurant bis auf das Puttinggrün sorgt für beste Stimmung, die sich bei den Golfsportlern direkt aufs Spiel überträgt. Die Anlage präsentiert sich in einem großartigen Zustand – perfekte Bedingungen für ein schönes Spiel.
Der Mann der Siegerehrungen ist einmal mehr MGA-Vizepräsident Peter Rietzler. Er nutzt die Gelegenheit, um den „Präsidentenauflauf“ in der Runde vorzustellen. Einige Oberhäupter diverser Institutionen tummeln sich bei diesem Turnier – wie auch die Präsidentin des GC Zugspitze-Tirol: Die ehemalige Profiskirennläuferin Nicole Hosp ist als Gästin dabei und wird gleich dazu ermuntert, der Media Golf Austria beizutreten. Die Damen würden sich über weibliche Verstärkung freuen. Als „Einstiegsdroge“ übergibt ihr Präsidentenkollege Ritzer ein MGA-Kapperl.
Manager Alex Hufnagl ist ganz frisch im Amt. Die Organisation des ersten Turniers sei eine Herausforderung gewesen, aber er freut sich, dass dies so „unkompliziert geklappt“ habe. Und wer weiß, vielleicht machen die sportlichen Medienschaffenden in der Gegend bald wieder Station. Mit dem Bayernvergleich in Reit im Winkl, wie Martin Ritzer anvisiert.
Zum Schluss geht es an jenen Ort, wo Ende Mai „die Großen“ beim „Austrian Alpine Open“ spielen werden. Darunter die österreichischen Aushängeschilder Sepp Straka und Bernd Wiesberger. Exakt drei Wochen vor dem Pro-Am im Rahmen des größten Golfturniers des Landes durften die Medienschaffenden also am GC Kitzbühel-Schwarzsee abschlagen und hautnah miterleben, wie sich die Kitzbüheler auf diese Großveranstaltung vorbereiten.
Einen detaillierten Einblick gewährt Clubmanager Guido Hinterseer. Er berichtet, dass die Roughs, mit denen der eine oder andere MGAler bereits zu kämpfen hatte, noch wesentlich höher werden. Oder die ohnehin für Amateure schon herausfordernde 15 vom Par 5 zum Par 4 mutiert. Mit verlängertem Abschlag, eh klar.
Die Vorfreude ist groß: Der Welt werden spektakuläre Bilder geboten werden. Nicht nur sportlicher Natur, sondern auch landschaftlich von der atemberaubenden Kulisse vom Wilden Kaiser.
Sonderwertungen:
Westendorf:
Nearest to the pin: Eduard Ballnik
Longest Drive Damen: Martina Stadler
Longest Drive Herren: Lukas Schweighofer
Kössen:
Nearest to the pin: Maria Gurmann / Walter Holzinger (46 Zentimeter!)
Longest Drive Damen: Karin Spöck
Longest Drive Herren: Luca Foller
Schwarzsee:
Nearest to the pin: David Kreiner
Longest Drive Damen: Karin Spöck
Longest Drive Herren: Manfred Spendling
Bleibt noch, uns zu bedanken: Bei den Verantwortlichen der drei Golfklubs und der Tourismusverbände Kitzbüheler Alpen-Brixental, Kaiserwinkl und Kitzbühel, die die Siegerinnen und Sieger mit tollen Preisen verwöhnten. Darunter Aufenthalte in den traumhaft schönen Regionen. Heiß begehrt ist außerdem die Kitzbüheler Gams, die sich die Bruttosieger Renate Polzer und Robert Gutmann am Schwarzsee mit nach Hause nehmen dürfen.
Dabei halfen natürlich großzügige Spenden u.a. von der Tiroler Kosmetikmarke www.alpienne.at, der Brauunion Tirol, dem Weingut Bayer, der Brennerei Kerschbuacher, der S.E.A. Sport-Agentur von Jochen Mertl (Pelts), der Raiffeisen-Landesbank. Sogar im fernen Burgenland konnte Fred feinste Weine des Weinguts Bayer-Erbhof aus Donnerskirchen als Preise organisieren.
Nächste Station ist Anfang Juni in Oberösterreich bei Elfi Schenkel und Thomas Wolfsegger. Am Parklandkurs Golfclub Linz-St. Florian und Golfclub Herzog Tassilo können die MGAler wieder eifrig Punkte sammeln für die Europäische Journalistenmeisterschaften im Oktober in England. Wer bei fünf (von elf) Turnieren bis Mitte August die meisten Punkte erspielt, ist qualifiziert: Zwei Personen über Brutto, zwei über Netto A und eine über Netto B.
Text: Michaela Egger
